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Überblick Sale and Lease Back

  • Sale and lease back (kurz: SLB) wird genutzt, um stille Reserven zu aktivieren, z .B. gebundenes Eigenkapital in Immobilien oder Maschinen.
  • Beim Sale and lease back Vertrag kauft die Leasing-Gesellschaft das Leasing-Objekt vom künftigen Leasing-Nehmer und verleast es diesem anschließend wieder zurück.
  • Durch Sale and lease back erzielt der Leasing-Kunde einen Liquiditätszufluss, der für weitere Investitionen genutzt werden kann, verbessert die Bilanzkennzahlen und optimiert die Bilanzstruktur.

Darüber hinaus wird Sale and lease back aus abwicklungstechnischen Erfordernissen zur Vereinfachung des Leasing-Prozesses bei komplexen Objekten eingesetzt:

Wenn z. B. beim Nutzfahrzeugleasing für Aufbauten auf ein Fahrgestell mit Führerhaus von unterschiedlichen Lieferanten zwei Leasing-Verträge abgeschlossen werden müssten, wird stattdessen Sale-and-lease-back genutzt. Der Kunde erwirbt das komplette Nutzfahrzeug, die Leasing-Gesellschaft kauft es und der Leasing-Kunde least es sofort zurück. 

SLB ein bonitäts- und bankenunabhängiger Anker der Innenfinanzierung mit Hilfe des gebrauchten mobilen  Anlagevermögens. In Zeiten, da sich Banken auf Grund von Basel III; MaK immer schwerer damit tun, den Mittelstand mit ausreichen Geldmitteln zu versorgen, ist Sale and Lease Back eine Chance, neue Finanzierungswege zu gehen, um mehr Unabhängigkeit von Banken und Sparkassen mit einem größeren finanziel-len Spielraum zu erlangen. 

Anlässe für Liquiditätsbedarf:

Konkreter, akuter Liquiditätsbedarf in Sondesituationen, zum Beispiel:

  • Unternenhmensstrukturierung und Sanierung
  • Ablösung von (Mit-)Gesellschaftern, Unternehmensnachfolge
  • Ablösung von Bankverbindlichkeiten bzw. anderen bestehenden Finanzierungen, insbesondere enfällige Finanzierungen, wie Mezzanine oder Mini-Bonds
  • Finanzierung des Erwerbs eines Unternehmens aus der Krise oder Insolvenz
  • Vorfinanzierung von Aufträgen
  • Überbrückung von Liquiditäsenpässen

Voraussetzungen:

  • Portfolio-Ansatz: diversifizerter Maschinenparkt (keine Einzelmaschinen)
  • Maschinenpartk muss werthaltig, fungibel und zweitmarktfähig sein

Welche Branche kommen in Betracht

  • Maschinenbau, Metall-, Kunststoff- und Holzverarbeitung
  • Hoch- und Tiefbau
  • Land- und Forstwirtschaft
  • Nahrungsmittel und Getränkeindustrie
  • Textilindustrie
  • Druck (Bogenoffset)
  • Transnport- und Logistikbranche

Finanzierungshöhen im Rahmen von Sale und Lease Back-Geschäften:

  • i.d.Regel zwischen 0,3 bis 10 Mio. EUR

Sale and Lease Back idealerweise für produzierendes Gewerbe geeignet.

In der Regel ist bei diesen Unternehmen hohes gebundenes Kapital in Form des gebrauchten Maschinenparks vorhanden.

Beim Sale and Lease Back werden diese verkauft und direkt zurückgeleast, bleiben ohne Unterbrechung im Unternehmen und werden weiter genutzt.

Zwei Gestaltungs-Modelle:

  1. Teil- oder
  2. Vollamortisationsvertrag

Bei der Teilamortisation verbleibt zum Ende der Leasingdauer ein Restwert, weshalb man auch vom „Restwert-Leasing“ spricht. Diese Art des Leasings ist beispielsweise regelmäßig im Pkw-Leasing zu finden. Nach Vertragsende gibt es verschiedene Möglichkeiten. Das Objekt kann durch eine dritte Person gekauft, zurückgegeben oder das Leasing auf Basis der Restkalkulation verlängert werden. Auch andere Vertragsausgestaltungen sind gängig.

Im Vollamortisationsvertrag deckt die Leasingrate nicht nur die Anschaffungs- und Nebenkosten, sondern auch die Finanzierungs- und Gewinnanteile des Leasinggebers. Am Ende der Leasingdauer steht kein Eigentumsübergang an den Leasingnehmer. Außerdem gilt, dass der Gegenstand am Ende der Leasingdauer immer noch einen Restbuchwert besitzt. Der Vorteil gegenüber einer Teilamortisation liegt in dem fehlenden Risiko durch Restwert-Abrechnung am Ende der Laufzeit. Dafür sind die Raten höher und das Eigentum am Ende der Laufzeit regelmäßig weiter beim Leasinggeber.

Dabei wird schnell die Bedeutung der Restwerteinschätzung klar: Sollte das Objekt den kalkulierten Restwert nicht erreichen, kommt in der Regel der Leasingnehmer für die Differenz auf. Ein zu niedrig angesetzter Restwert hingegen resultiert in hohen Raten.

Bonität des Unternehmens nachrangig – entscheidend ist Werthaltigkeit der Maschinen. Daher ist Sale and Lease Back auch gerade in Sanierungsprozessen – außergerichtlich / gerichtlich – eine ideale Form der Liquiditätsbeschaffung dar.

Voraussetzungen für Sale an Lease Back:

Diversivierten, universell einsetzbaren und werthaltigen Maschinenpark. Unter Umständen lassen sich so Maschinen aus kurzfristig auslaufenden Mietkauf- oder Leasingverträgen ablösen und in eine Finanzierung einbeziehen, wenn der Zeitwert über dem Ablösewert liegt.

Gutachterliche Bewertung des Maschinenparks ist zwingend.

Vorteile von Sale and Lease Back auf einen Blick 

  • Schnelle, flexible Liquiditätszufuhr
  • Bonitäts- und bankenunabhängige Finanzierung
  • Stärkung der EK-Quote und damit der Bonität
  • Teilweise steuerliche Abzugsfähigkeit der Leasingraten als Betriebsausgaben
  • Option auf Rückerweb am Ende der Laufzeit – bei Vollamortisation
  • Keine standardisierten Darlehensbedingungen (Covenants)

Dauer der Umsetzungsphase

Von der Ersteinschätzung/ Unternehmen / Wert der Maschinen bis zur Auszahlung können 7-9 Wochen vergehen. 

Anforderungen bei Sale and Lease Back Transaktionen

Bonität des Kunden - Grundvoraussetzungen:

  • positive Bankauskunft ohne Beanstandungen
  • Creditreformauskunft ohne Negativmerkmale sowie Indes besser 280
  • aktuell, bealstbare Unterlagen zu den wirtschaftlichen Verhältnissen (aktuelle Bilanz, BWA etc.)
  • kein Negativkapital sowie Verlustsituation
  • Unternehmensalter mindestens 3 Jahre

Objekt(-e):

  • werthaltige, fungible Objekte
  • Ursprungsrechnungen der Objekte 
  • Bezahltnachweise(z.B. Kontonachweise) bei Auszahlung an Kunden

Sonstiges:

  • Auskunftsbereitschaft für weitergehende Fragen

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